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Makrofotografie - ganz einfach!

Vom einfachen Makrobild bis hin zum hyperscharfen Makrofoto
Vom einfachen Makrobild bis hin zum hyperscharfen Makrofoto

Was versteht man eigentlich genau unter Makrofotografie?

Ich glaube, eine genaue Definition gibt es da gar nicht. Makrofotografie stellt Motive größer da, als sie in Wirklichkeit sind. Das geht aber auch, wenn man ein Foto überdimensional groß ausdruckt. Für mich ist ein unverwechselbares Merkmal einer Makroaufnahme, dass man Details auf dem Foto erkennt, die man mit bloßem Auge nicht sehen würde und dies gelingt im Wesentlichen durch Vergrößerung. Der besondere Reiz der Makrofotografie liegt darin alltägliche Motive anders, nämlich größer und detailreicher abzulichten, was nicht selten dazu führt, dass man aus dem Staunen nicht mehr heraus kommt.

 

Was benötigen man für die Makrofotografie?

Nahezu jeder kann Makro-Fotos erstellen. Man benötigt keine besondere Ausstattung. Eine Digitalkamera und ein Objektiv, welches makrofähig sein sollte. Sehr viele Objektive können Makros fotografieren. Das erkennt man unter anderem daran, dass das Wort Makro auf dem Objektiv steht. Bereits viele Kit-Objektive sind makrofähig. Neben Kamera und Objektiv empfehle ich den Einsatz eines Stativs. Das ist nicht unbedingt erforderlich, erleichtert jedoch das Fotografieren und vor allem das Fokussieren. Es gibt darüber hinaus sinnvolles Zubehör auf das ich später eingehen möchte.

Für meine Makrotests sollte das gesamt Equipment zum Einsatz kommen. Angefangen mit meiner ersten "richtigen" Kamera, der Canon EOS 600D mit Kit-Objektiv. Dann ein Macro-Zwischenring, der u.a. mit dem Canon 50 mm 1.8er Objektiv kombiniert wurde. Dann natürlich meine "Dicke" Canon EOS 5D MK3 Vollbildkamera mit einem der besten und vor allem schärfsten Objektive die Canon anbietet, dem Canon EF 100mm Objektiv mit 2.8 Lichtstärke. Darüber hinaus ein Makroschlitten der für relativ kleines Geld sehr gute Arbeit verrichtet. Last but noch least, ein USB- Adapterkabel um mein Handy (Huawei P30 Pro) an die Kameras anzuschliessen. Details zum Equipment findest Du am Ende dieses Blog-Artikels.

Wie erstellt man ein Makro-Foto?

Wenn du dich noch nicht so gut mit deiner Kamera auskennst, kannst du das Hilfsprogramm deiner Kamera zur Erstellung von Makro-Fotos verwenden. Meist ist dieses durch eine Blume symbolisiert. Ansonsten gelten dieselben Regeln, wie auch bei anderen Fotos. Um den Makro-Effekt zu erzielen, gehst du so nah wie möglich an das Motiv heran. Hierbei musst du die Naheinstellgrenze des Objektives beachten. Diese steht i.d.R. auf dem Objektiv drauf oder aber in der Anleitung des Objektives. Wenn du zu nah am Motiv dran bist, kann die Kamera nicht mehr richtig fokussieren oder verweigert sogar das Auslösen. Alternativ kannst du auch an das Motiv heran zoomen, wenn Du ein Zoomobjektiv nutzt. In beiden Fällen sollte das Motiv auf dem Foto größer und detaillierter sein als man es normalerweise sieht.

Das erste Makrofoto

Makrofoto mit "einfachsten" Mitteln. Das Foto wurde mit einer Canon 600D Kamera und dem Kit-Objektiv Canon EF 18-55mm erstellt. Die Brennweite des tollen Orchideen-Foto liegt bei 18mm. Blende 4.0 und ISO100. Die Belichtungszeit lag auf Grund der guten Lichtverhältnisse bei 1/180 Sekunde. Die Makro-Wirkung kommt auch schon bei diesem Setup sehr gut rüber.  

Herausforderungen bei der Makrofotografie!

Die Bild ist verwackelt und wird unscharf. Da der Abstand zum Motiv i.d.R sehr gering ist, wird bereits das geringste verwackeln durch unscharfe Bilder bestraft. Häufige Ursache hierfür ist die zu geringe Belichtungszeit wenn man aus der Hand fotografiert. Daher empfehle ich dir den Einsatz eines Stativs. Mit einem Stativ verhinderst Du „Verwackler“ und die Belichtungszeit hat keinen direkten Einfluss mehr ob dein Bild scharf wird oder nicht.

 

! Achtung – Wenn Du ein Stativ verwendest, solltest Du den Stabilisator im Objektiv abschalten (sofern einer da drin ist). I.d.R geschieht dies durch einen Schalter am Objektiv. Deine Kamera steht fest auf dem Stativ und benötigt daher keinen zusätzlichen Stabilisator. Bleibt dieser trotzdem eingeschaltet, kann dies zu ungewünschten, negativen Effekten bei der Aufnahme führen.

Der Makro- oder Zwischenring

Durch den Einsatz eines Zwischenring oder Makroring genannt verstärkt man die Makrowirkung oder macht nahezu jedes Objektiv zu einem Makro-Objektiv. Der Zwischenring sorgt dafür das der Abstand zum Motiv verkürzt werden kann. Das Titelbild der rosafarbenen Orchidee oben, ist mit einem Canon 50mm 1.8er Festbrennweiten-Objektiv und Einsatz des Zwischenrings entstanden. So gelingen bereits megaschöne Makrofotos mit einem sehr "sahnigen" Bokeh. Das 50er Canon ist  meine absolute Budget-Empfehlung. Ein tolles lichtstarkes Festbrennweiten Objektiv für gerade mal knapp 100,- Euro. 

Freistellen eines Makro-Motives

Wie auch bei Porträts möchte man das eigentliche Motiv bei der Makrofotografie freistellen. Das bedeutet, das Motiv selber ist scharf abgebildet und der Hintergrund ist unscharf (Bokeh). Dies gelingt dir am besten durch den Einsatz einer offenen Blende. Das bedeutet, wenn Du die Blende selber einstellst, z.B. im Modus Manuell oder im Modus Blendenpriorität ( Zeitautomatik), dass die Blendenzahl so klein wie möglich ist (z.B. 2.8 oder 3.5) bei einem Zoomobjektiv. Mit einem Festbrennweiten-Objektiv hast Du meist eine wesentlich höhere Lichtstärke und kannst damit eine noch kleinere Zahl auswählen (z.B. 1.4 oder 1.8) und erhältst ein noch cremigeres Bokeh.

Das erste Makrofoto!

Makrofoto mit der Canon 600D (APS-C Kamera) mit Kit-Objektiv 18-55mm
Makrofoto mit der Canon 600D (APS-C Kamera) mit Kit-Objektiv 18-55mm

Mit den oben aufgeführten Einstellungen und Anregungen kannst Du nun bereits loslegen. Auf in den Garten und die erste Blume ablichten. Oder den Kühlschrank mal auf Links drehen und ein paar leckere Beeren vor die Linse setzen. Achte darauf, dass der Hintergrund möglichst weit vom eigentlichen Motiv entfernt ist um ein schönes Bokeh zu erhalten. 

Bracketing und Fokus-Stacking

Bei der Makrofotografie stößt man unweigerlich auf ein Problem, das man selten mit nur einer Aufnahme umgehen kann. Nämlich dass bereits das eigentliche Motiv nicht komplett scharf ist, sondern nur Teile davon. Der Rest verschwindet bereits in der Unschärfe. Das kann gewünscht sein und schön aussehen, aber gerade bei der Makrofotografie sieht es besonders beeindruckend aus, wenn das gesamte Motiv knackescharf ist und der Rest unscharf. Grund für die Unschärfe am Motive ist der sehr geringe Tiefenschärfebereich. 

 

Zur Veranschaulichung

Dein Motiv ist 30 Zentimeter von der Kamera entfernt – nehmen wir z.B. eine Fliege. Du wählst an der Kamera die „Offenblende“ z.B. die Blende 2.8. Damit ist der Bereich der komplett scharf ist nur 2mm (Beispiel), nämlich der Bereich der Bereich von 29,9 – bis 30,1 cm. Wenn Du also den Kopf der Fliege fokussierst, werden 2mm vom Kopf scharf, der Rest wird unscharf. Da die Fliege aber etwa 2 cm groß ist, fehlen dir etwa 90% der Fliege in der Schärfe. Du kannst nun versuchen die Blende weiter zu schließen um einen größeren Tiefenschärfebereich zu erzielen, dies führt aber auch dazu dass der Hintergrund an Schärfe gewinnt und das willst Du ja eigentlich nicht.

Geringer Tiefenschärfebereich 

 

"Puck die Stubenfliege" wurde mit dem 100er Makro und einer 2.8er Blende fotografiert. Der Kopf bzw. die Facettenaugen sind scharf aber bereits der grüne Rücken verschwindet in der Unschärfe, die Flügel und der hintere Teil der Fliege sind extrem unscharf. Grund hierfür ist die geringe Tiefenschärfe. Durch Bracketing erstellt man eine Vielzahl von Fotos bei der jeweils ein anderer Bereich des Motivs fokussiert wird. 

Der Trick mit der Mehrfachbelichtung - Bracketing

Um diesem Problem aus dem Weg zu gehen hilft ein Trick. Du machst mehrere Fotos und baust diese später zu einem Foto zusammen. Das Aufnehmen mehrerer Fotos mit unterschiedlicher Kameraeinstellung (hier: Fokuspunkt) nennt man Bracketing. Das Zusammensetzen von mehreren Fotos mit unterschiedlichen Schärfebereichen heißt Fokus-Stacking. Es gibt einige Kamerahersteller und vor allem neuere Kameramodelle bringen diese Option bereits mit und können direkt in der Kamera umgesetzt werden. Bei den meisten Kameras muss man allerdings die Fotos manuell erstellen und später mit einem geeigneten Programm zusammensetzen.

 

!Tipp: Wähle für das Bracketing immer dieselben Kameraeinstellungen. Am besten nutzt Du den manuellen Modus, gibst Blende, Belichtungszeit und ISO-Wert vor. So kannst Du sicherstellen, dass die Bilder in etwa immer gleich sind, besonders was das Thema Helligkeit angeht. Wenn Du Bracketing mit dem Stativ machst, würde ich dir noch eine Fernauslösung empfehlen, damit Du beim Auslösen nicht verwackelst bzw. die Kamera wieder verstellst.

Bracketing aus der freien Hand heraus

Die einfachste Möglichkeit um Bracketing anzuwenden, ist die Aufnahme mehrerer Bilder aus der Freien Hand. Bei jedem neuen Foto verstellt man den Fokuspunkt und hat somit einen anderen Schärfepunkt. Das Foto sollte aber immer den selben Ausschnitt abbilden. Kann man so machen, ist aber wirklich nicht einfach, da man unweigerlich den Bildausschnitt verändert weil man die Hand bewegt. Das mögen zwar nur wenige Millimeter sein, aber das kann später bereits dafür sorgen, dass die Bilder nicht mehr zusammengefügt werden können. Trotzdem zunächst die einfachste Möglichkeit zum Bracketing.

Bracketing vom Stativ aus

Eine wesentlich einfacher Möglichkeit ist die Verwendung eines Stativs. Hierbei wird der Bildausschnitt nicht verändert. Lediglich der Fokuspunkt wird bei jeder Aufnahme anders gewählt. Diese Herangehensweise wäre mein Tipp für dich. Kostet nichts extra und sorgt für gutes Ausgangsmaterial für den „Zusammenbau“ der einzelnen Fotos.

 

Der Einsatz eines Makroschlitten

Wenn man mit dem Stativ Bracketing betreibt ist das schon mal ein guter Start. Hier ist man nun aber Abhängig von den Fokuspunkteinstellungen der Kamera. Günstigere und ältere Modelle habe oftmals nur wenige Fokuspunkte. Diese können soweit auseinanderliegen, dass man dass kleine Motiv gar nicht überall fokussieren kann. Hier hilft der Einsatz eines Makroschlitten. Mit dem Makroschlitten, der zwischen Kamera und Stativ montiert wird, kann man die Position und somit den Fokuspunkt der Kamera so kleingliedrig verändern, dass man jegliche Stelle des Motives knackscharf abbilden kann.

 

Dazu montiert man den Schlitten und die Kamera. Die Kamera bzw. das Objektiv wird dabei auf Manuelle Fokussierung gestellt. Nun wählt man den entsprechenden Bildausschnitt und fokussiert z.B. die vordere Spitze des Motivs. Tipp: Mit dem Liveview und der Vergrößerungsoption gelingt dies am einfachsten. Wenn deine Kamera Focuspeaking unterstützt, kannst du auch dies zur Hilfe nehmen.

 

Nun machst Du die erste Aufnahme. Danach bewegst Du den Schlitten mit Hilfe des Dreh-Reglers einen Millimeter nach vorne. An der Fokussierung änderst Du nichts und machst das nächste Foto. Das wiederholst Du so oft bis Du das gesamte Motiv in seiner ganzen Tiefe erfasst hast. Der Makroschlitten verfügt auch noch über die Möglichkeit die Kamera nach links und rechts zu versetzen, dies kann dabei helfen noch mehr Detailfotos zu erzeugen und das Gesamtergebnis noch plastischer und schärfer zu machen.

 

Der Einsatz eines Makroschlitten kann bei der Makrofotografie helfen.

 

Der Makroschlitten wird auf das Stativ montiert und die Kamera kommt oben drauf. Der solide verarbeitet Schlitten besteht komplett aus Metal und wirkt sehr wertig. Über die Drehregler kann man die Kamera stufenlos verschieben. Dabei kann man an den Skalen die veränderte Position ablesen. Man kann die Position der Kamera nach links und rechts verändern aber auch nach vorne oder hinten verschieben. Zwei zusätzliche Feststellschrauben sorgen dafür, dass der Schlitten sich nicht versehentlich verstellt.

DSLR-Controller für Canon Kameras

Eine weitere Möglichkeit ist der Einsatz einer Remote-Steuerung deiner Kamera über eine Software und deinem Handy oder Tablett. Vielleicht bietet dein Kamerahersteller diese Funktion bereits in einer App an. Für Canon-Kameras die so eine Funktion bzw. App nicht haben, empfehle ich das Programm DSLR-Controller (9,99 Euro). Hierbei wird die Kamera mit Hilfe eines USB-Kabels an dein Handy angeschlossen. DSLR-Controller übernimmt dann die Steuerung deiner Kamera bzw. lässt dich die Kamera über das Handy fernsteuern. 

 

In dem Programm findest Du die Option Focus-Bracketing. Hier kannst Du das Bracketing automatisiert vornehmen. Du hast verschiedene Optionen, z.B. wie viele Fotos Du machen möchtest oder wie groß der Abstand der einzelnen Aufnahmen sein soll usw. Nähere Infos zum Programm findest Du unter: https://dslrcontroller.com/

 

!Achtung: Ich kann nicht gewährleisten, dass das Programm mit jeder Kamera und jedem Handy funktioniert. Dafür gibt es eine Kompatibilitätsliste auf der Herstellerseite. Da mein Handy, ein Huawei P30 Pro nicht auf der Liste stand, habe ich es einfach ausprobiert – mit Erfolg. Es gibt wohl auch die Option der Rückabwicklung, falls die Software nicht funktioniert.

Die DSLR-Controller App

 

bietet viele Möglichkeiten zur Fernsteuerung von Canon-Kameras. Man kann die Software z.B. als Fernauslöser verwenden. Man kann den Bulbmodus steuern, HDR Fotos machen und sogar Timelapse Aufnahmen erstellen. Man kann nahezu jegliche Kameraeinstellung vornehmen. Sogar Fokus-Peaking wird unterstützt. 

Hyperscharfe Makroaufnahme durch Fokus-Stacking

Um nun die vielen Fotos zu einem Bild zusammenzufügen benötigst Du eine Software, die diese Aufgabe übernimmt. Es gibt zahlreiche Programme die genau auf diese Funktion abzielen und das Foto-Stacking sehr gut beherrschen. Die wohl bekanntesten sind Helicon Focus (https://www.heliconsoft.com/heliconsoft-products/helicon-focus/) und Zerene Stacker (https://zerenesystems.com/cms/stacker). Beide sind nach einer Testphase von 30 Tagen kostenpflichtig. Es gibt aber sicherlich noch weitere, auch kostenfreie Programme. 

 

Foto-Stacking mit Adobe Photoshop.

Ich möchte dir hier zeigen wie Du mit Adobe Photoshop deine Fotos stackst. Megascharfe Makroaufnahmen und Fotostacking kannst Du auch mit Adobe Photoshop erstellen. Da ich Photoshop im Abo nutze, beschreibt meine Vorgehensweise die aktuelle Photoshop-Version. Vermutlich gibt es das Stacking schon sehr lange in Photoshop, verbirgt sich aber eventuell in anderen Menüpunkten bei älteren Versionen.

Bracketing Fotos in Photoshop öffnen.

Zunächst solltest Du alle Bilder aus einem Bracketing als Ebenen in Photoshop öffnen. Wenn Du Lightroom verwendest, geht es am einfachsten, in dem Du alle Bilder markierst und dann die rechte Maustaste wählst und den Befehl: Bearbeiten in -> In Photoshop als Ebenen öffnen auswählst.

Ausrichten der einzelnen Aufnahmen.

Nun wählst Du zunächst alle Ebenen aus und gehst auf den Menüpunkt: Bearbeiten -> Ebenen automatisch ausrichten. Im Pop-up wählst Du dann die Option Auto. Nun versucht Photoshop die einzelnen Bilder exakt Deckungsgleich übereinander zu legen. Hieraus kann resultieren, dass Du an den Rändern etwas „Verschnitt“ im Bild hast. Das solltest Du schon bei der Aufnahme berücksichtigen und immer etwas mehr Rand lassen.

Stacken der Aufnahmen.

Nun wählst Du in Photoshop den Menüpunkt: Bearbeiten -> Ebenen Automatisch überblenden. Im folgenden Pop-up wählst Du die Option Bilder stapeln. Der Vorgang kann je nach Leistung deines Rechners etwas mehr Zeit in Anspruch nehmen. Photoshop sucht sich aus jedem einzelnen Bild die schärfsten Bereiche zusammen, setzt Masken drüber und generiert so ein Foto mit einem umfangreichen Schärfebereich.

Eine Hyperscharfe Makroaufnahme

Diese Makroaufnahme wurde aus zehn Einzelaufnahmen "zusammengestackt"
Diese Makroaufnahme wurde aus zehn Einzelaufnahmen "zusammengestackt"

Fazit:

Das Erstellen von Makros ist nicht schwierig und kann mit nahezu jedem Equipment gemacht werden. Die Ergebnisse sind zum Teil atemberaubend, weil man alltägliche Dinge und Gegenstände wie Tiere und Pflanzen in einer völlig ungewohnten Größe und Detaillierung darstellen kann. Je höher man die Latte bei der Makrofotografie legt desto aufwändiger kann das Erstellen eines hyperscharfen Makros werden. Trotzdem hat mir die Erstellung immer einen riesigen Spaß bereitet. Am effektivsten finde ich den Einsatz des Makroschlittens. Liegt aber vielleicht auch daran, dass die Bracketing-Software nicht so einfach zu bedienen ist. Ich wünsche dir nun viel Spaß und tolle Ergebnisse beim Ausprobieren und Nachmachen.

 

Dein Fan Frank


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